
Titelbild: © BPI für BOS Foundation
Projekt
Eine Zukunft fĂĽr die Orang-Utans auf Borneo
Orang-Utan heißt übersetzt aus dem malaiischen Waldmensch („orang“ für Mensch und „utan“ für Wald). Mit 97 % Übereinstimmung unserer DNA gehören die zotteligen Waldbewohner zu unseren nächsten lebenden Verwandten. Doch Jagd, Wilderei und die Zerstörung ihres Lebensraums haben sie an den Rand des Aussterbens gedrängt. Die Borneo Orangutan Survival Foundation (BOSF), hat es sich zur Aufgabe gemacht das Fortbestehen dieser charismatischen Art auf Borneo langfristig zu sichern. Dazu setzt sich BOS auf allen erdenklichen Wegen für den Schutz der Tiere und ihres Lebensraums ein. Die Organisation versorgt Orang-Utans, welche durch Menschen zu Schaden gekommen sind, bereitet Tiere aus Gefangenschaft aufwändig auf ein selbständiges Leben in der Wildnis vor, schützt tropischen Regenwald und forstet und rehabilitiert zerstörte Flächen aktiv wieder auf.

Gemeinsam mit unserem Projektpartner BOS setzen wir uns für den Schutz der Orang-Utans und ihrer Lebensräume auf Borneo ein.
Warum wollen wir Orang-Utans retten?
Als ökologische Schlüsselart sind Orang-Utans für den Regenwald unverzichtbar.
Unsere Partner-Organisation
Der deutsche Verein Borneo Orangutan Survival (BOS) unterstĂĽtzt die Organisation auf Borneo und deren ganzheitlichen und wissenschaftlich fundierten Ansatz diese negativen Entwicklungen zu bremsen und Orang-Utans auf Borneo dauerhaft zu schĂĽtzen.
Die zentrale Aufgabe der Organisation besteht hierbei in der Rettung von verletzen oder verwaisten Tieren. Einige von ihnen wurden verwaist auf Palmölplantagen, in der Nähe von Dörfern oder in Kohleminen gefunden; andere wurden aus dem Wildtierhandel beschlagnahmt. Nach ihrer Ankunft in einer der beiden BOS-Rettungszentren folgt eine jahrelange Rehabilitation – schließlich bleiben Orang-Utan-Kinder bis zu acht Jahre mit ihren Müttern. So werden sie von menschlichen Ersatzmüttern und Tierpflegern auf ein Leben in der Wildnis vorbereitet. Am Ende dieser Reise steht der große Moment: Die Auswilderung in ihre Heimat – den Regenwald von Borneo.
Sind die Tiere bereit für die Wildnis, werden sie in extra dafür von BOS ausgewählte und gesicherte Regenwaldgebiete ausgewildert. Mehr als 550 Tiere konnten bereits auf diesem Wege wieder in die Freiheit entlassen werden, um die wilden Populationen zu stärken. Da es jedoch zunehmend weniger geschützten Regenwald auf Borneo gibt, setzt sich BOS aktiv für den Schutz des Regenwaldes ein und forstet großflächig auf. Als ökologische Schlüsselart sind Orang-Utans für den Regenwald unverzichtbar.
Eine intakte Population ist Garant für einen gesunden Wald, da die Tiere durch die Verbreitung von Samen aktiv zu dessen Fortbestehen beitragen. Davon profitieren nicht nur unzählige Pflanzen- und Tierarten, sondern letztlich auch das globale Klima. Mit dem Orang-Utan als Flaggschiff-Art betreibt die BOS Foundation einen ganzheitlichen Regenwaldschutz – für Tiere, Pflanzen und uns Menschen.

Meilensteine
2025 – Auswilderung von kapuan
Unsere GrĂĽnderin Hannah Emde darf die Orang-Utan Dame Kapuan und zwei weitere Orang-Utans bei ihrer Reise zurĂĽck in die Wildnis begleiten. Kapuan war durch den illegalen Wildtierhandel nach Thailand gelangt und in einer Tiershow vor Touristen aufgetreten. Ihre Reise zurĂĽck in die Wildnis begann mit dem Wechsel zur BOS Rettungsstation auf Borneo, wo sie all die fĂĽr das Leben im Regenwald wichtigen Dinge lernte. Das Team auf Borneo begleitete sie durch die einzelnen Schritte der Auswilderung bis zu ihrem groĂźen Tag.
Einen ausfĂĽhrlichen Bericht inklusive O-Ton nach der Entlassung in die Wildnis findet ihr hier!
2025 – Vor Ort
Next Steps
Wir unterstĂĽtzen die Auswilderung weiterer Orang-Utans und die weitere Arbeit von BOS durch Spenden.
Bild: © Indrayana für BOS Foundation


