Potuki Rescue Centre in Lok Kawi

Jetzt spenden: Gibbon-Hilfe nach Erdrutsch 

Potuki Rescue Centre in Lok Kawi
Das vom Unwetter zerstörte Gibbon-Gehege im Potuki Rescue Centre in Lok Kawi, Malaysia (c) Mariani Ramli, GCS Malaysia
Monsun-Regenfälle in Malaysia haben in den vergangenen Wochen Flüsse über die Ufer treten lassen sowie Städte, Dörfer und Straßen unter Wasser gesetzt. Auch die Insel Borneo ist betroffen, wo die Niederschlagsmassen zu massiven Erdrutschen führten. Nun erreichte uns ein Notruf unserer Partnerorganisation, der Gibbon Conservation Society (GCS), aus Malaysia. Während die humanitäre Unterstützung angelaufen ist, benötigen auch die Tiere des Potuki Rescue Centre in Lok Kawi dringend Hilfe. In dem Schutzzentrum sind 10 gerettete und beschlagnahmte Gibbons aus dem illegalen Haustierhandel untergebracht, deren Gehege durch die Unwetter jedoch zerstört wurden. 

Wie können wir helfen?

Die bedrohten Primaten sind aktuell in Behelfsgehegen notdürftig untergebracht, die keiner artgerechten Haltung entsprechen. Laut Gibbon-Expertin Mariani »Bam« Ramli sind die kleinen Menschenaffen teilweise verletzt und traumatisiert und benötigen daher intensive Rehabilitierungsmaßnahmen, bevor sie bestenfalls ausgewildert werden können. Bam und die GSC möchten daher helfen und suchen gerade ein Gelände, auf dem Ersatzgehege übergangsweise errichtet werden können.
Nepada Wildlife möchte das Team vor Ort mit einer Soforthilfe unterstützen, diese umfasst:

  • Finanzielle Hilfe zum Bau der Übergangsgehege 
  • Finanzielle Hilfe zur Finanzierung der Tierpfleger*innen und der laufenden Kosten zur Pflege und Versorgung der Gibbons.
  • Fachliche Unterstützung bei der langfristigen Planung eines Zentrums zur dauerhaften Unterbringung der Gibbons. 
  • Vereinsmitglieder werden noch im Frühjahr vor Ort beim Bau der Gehege helfen und eine konkrete Partnerschaft zwischen Nepada Wildlife und möglichen Partner-Organisationen vor Ort aufbauen. 

Mit euren Spenden könnt ihr uns helfen, ein neues Zuhause für die Gibbons zu bauen!

per Überweisung
Kontoinhaber: Nepada Wildlife e.V.
IBAN: DE28 2005 0550 1206 1504 90
BIC: HASPDEHHXXX
Hamburger Sparkasse
Betreff: „Gibbon-Soforthilfe“
Oder nutze PayPal:
Hintergrund: Gibbonhilfe auf Borneo
Seit zwei Jahren kooperiert der Nepada Wildlife e.V. mit der malaysischen Gibbon Conservation Society. Während es zunächst um den fachlichen Austausch in Wildtierfragen und zur Biodiversität ging, arbeiten wir mit der Präsidentin Mariani »Bam« Ramli und ihrem Team inzwischen an einem Gemeinschaftsprojekt. Ziel ist es mit lokalen Partner*innen ein Rehabilitationszentrum für bedrohte Gibbons auf der Insel Borneo zu etablieren.

Neben der Abholzung der Wälder ist die größte Bedrohung für Gibbons der illegale Handel mit Wildtieren. Zunehmend beschlagnahmen malaysische Strafverfolgungsbehörden illegal gehaltene Gibbons und bringen sie in Auffangstationen unter. Ein solches Schutzgebiet ist auch der Park in Lok Kawi, der nun von den massiven Zerstörungen durch den Monsun und Erdrutsche betroffen ist.
Borneo Gibbon
Zwei Östliche Borneo-Gibbons © Charles Ryan

Kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.